IMKEREI KRENN:   PERSÖNLICHES

Meine Imkerei besteht seit 1982. Schon als 12-Jährigen hatte mich fasziniert, wie Bienen sich mittels Schwänzeltanz, den sie auf den Bienenwaben tanzen, verständigen können. Sie teilen dadurch nicht nur mit, in welcher Himmelsrichtung in welcher Entfernung es etwas zu holen gibt, sondern sie geben sogar dabei Nektarproben ab, damit ihre Bienenschwestern wissen, wonach sie suchen müssen. Das können u.a. Sonnenblumenfelder, blühende Wiesen oder Obstbäume sein. Leider hatte ich lange keine Gelegenheit, mein Schulwissen anzuwenden. Zur Imkerei kam ich als erst, als ich zu einem Geburtstag einen historischen Bienenstock bekam, in den unvermuteter Weise ein Bienenschwarm einzog. Mein erstes Wissen über Bienenhaltung  holte ich mir bei Fachvorträgen in Bienenzuchtvereinen und Fortbildungskursen.  Eine mehrjährige Ausbildung an der Imkerschule, später auf der landwirtschaftlichen Fachschule folgte, die ich als Imkermeister abschloss.

 
Meisterbrief
Die Imkerei wird von mir als landwirtschaftlicher Nebenerwerb betrieben. Zur Zeit bewirtschafte ich ca. 40 Vollvölker, daneben eine wechselnde Anzahl  Jungvölker. Außerdem versuche ich durch Zucht von Bienenköniginnen eine positive Auslese hinsichtlich erwünschter Eigenschaften, wie Sanftmut, Schwarmträgheit und Honigertrag zu erreichen. Mein Bestreben ist es, durch bienengerechtes Imkern den Bienen ein „guter Bienenvater“ zu sein. Darunter verstehe ich, dass  ich die Bienenvölker nicht ausbeute, ihnen nach einem Trachtende nicht jeden Tropfen- auch  unreifen- Honigs entnehme, wie dies oft in Grossbetrieben passiert. Honig und andere Imkerei-Produkte werden hygienisch und völlig naturnah geerntet, abgefüllt und gelagert. Im Honig aus meiner Imkerei ist „nur Honig natur drin –und sonst gar nichts.“ Schon gar nicht Chemie oder ein Stäubchen Zucker.
Die Imkerei wird von mir an meinem Standort betrieben, in erfolgversprechenden Jahren „wandere“ ich mit einigen Völkern ins Waldviertel.